Gesundheitswesen · Patientenreaktivierung
Patientenreaktivierung für eine Zahnarztpraxis
Private Zahnarztpraxis · ~1.900 Patienten in der Kartei
Vorher
Keine systematische Ansprache. Rund 1.700 ruhende Patienten in den Akten—im Betrieb fiel niemandem etwas auf.
Nachher
Eine tägliche Anrufliste, Skripte passend zu Patientengruppen und Transparenz für den Inhaber bei Anrufen, Buchungen und Erscheinungsquoten.
Was blockiert hat
Von rund 1.900 Patienten waren etwa 1.700 inaktiv geworden. Im Betrieb fiel das niemandem auf.
Die Patientenhistorie lag in Exporten und Tabellen. Der Empfang wusste nicht, wen in welcher Reihenfolge anzurufen und was zu sagen.
Der erste Gedanke der Praxis war vertraut: „Wir brauchen ein CRM."
- 01
Hürde
Etwas im Betrieb
- 02
Verstehen
Das eigentliche Problem finden
- 03
Entwerfen
Ablauf neu gestalten
- 04
Umsetzen
Nur was nötig ist
- 05
Messen
Wirkung bestätigen
01Verstehen
Wir starteten nicht mit Software. Wir rekonstruierten die vollständige Patientenhistorie und segmentierten jeden Patienten nach vier Dimensionen: Dauer der Beziehung, Aktualität, Häufigkeit und Behandlungswert.
Diese Analyse änderte die Frage. Die Praxis musste Kunden nicht besser tracken—sie brauchte eine disziplinierte Methode, die richtigen ruhenden Patienten zurückzuholen.
Erfolg wurde definiert, bevor etwas gebaut wurde: Reaktivierungsrate und Termin-Erscheinungsquote für eine definierte Pilotgruppe, gegen eine Basis von null systematischer Ansprache.
02Entwerfen
Das Design war eine Betriebsroutine: eine priorisierte tägliche Anrufliste, Skripte je Patientengruppe, ein Nachfass-Rhythmus und Transparenz für den Inhaber bei Anrufen, Buchungen und Erscheinungsquoten.
Technologie kam zuletzt. Die erste Version lief auf einer No-Code-Datenbank, damit die Routine innerhalb von Wochen getestet werden konnte. Nach dem Nachweis wechselten wir zu einer eigenen Anwendung mit der Praxis-Datenbank.
03Umsetzen
Wir bauten in kleinen verifizierten Schritten: Datenmodell, Segmentierungsregeln, tägliche Anrufliste, Patientendaten, Import-Routinen, Dashboards und Monitoring. Der Empfang wurde mit einer schriftlichen Anleitung geschult.
Der Pilot zielt auf rund 100 ruhende Patienten in vier Wellen. Übergabe ist Teil der Umsetzung: Die Praxis besitzt ihre Konten, Daten und ein Runbook für Kampagnen ohne uns.
Messen
Vereinbarte Kennzahlen
- Reaktivierungsrate der Pilotgruppe
- Termin-Erscheinungsquote
- Zurückgewonnener Behandlungswert
Pilot aktiv — Abschluss Q3 2026
Abschlussdefinition: Das Mandat endet, wenn die vereinbarten Kennzahlen bestätigt sind—nicht wenn die Software ausgeliefert wurde.
In einem Satz
Eine Praxis, die ein CRM wollte, bekam etwas Besseres: eine wiederholbare Routine, die ruhende Patientendaten in gebuchte Termine verwandelt—mit vorab vereinbarten Kennzahlen, bevor etwas gebaut wurde.